Seeschwalbe
Sterna paradisaea PONTOPIDDAN, 1763
Ordnung: Regenpfeiferartige

Die Küstenseeschwalbe wird häufig an der Nordsee gesehen. Oft begleitet sie Krabbenfischer auf See, denn neben kleinen Fischen und Insekten stehen auch Crustaceen auf ihrem Speiseplan, die sie stoßtauchend erbeutet. Eine Brutkolonie kann ca. 6 Wochen lang im Frühling am Eidersperrwerk beobachtet werden.

 

 

Silbermöwe
Larus argentatus PONTOPIDDAN, 1763
Ordnung: Regenpfeiferartige

Die Möwe trägt an ihrer hellgelben Schnabelunterseite einen roten Fleck. Die Jungen picken mit ihren Schnäbel an diesen Fleck, worauf ein Fischbrei hervorgewürgt wird, mit dem werden die Jungen gefüttert. Dabei ducken sich die Jungen unter den Altvogel und fiepen hell. Die Silbermöwe ist eine charakteristische Möwe an unseren Küsten. Die jungen Möwen tragen vier Jahre ihr Jugendgefieder bis sie geschlechtsreif werden und ihr silbernes Kleid tragen.

 

 

 

Basstölpel,
Morus bassanus
LINNAEUS, 1758
Ordnung: Ruderfüße

seit 1991 brütend auf Helgoland. Der Basstölpel ist ein Stoßtaucher.
Mit etwa 100km/h taucht er in das Meer ein, um fettreiche Fische wie Heringe und Makrelen zu erbeuten. Besonders schön zu beobachten ist das Begrüßungsritual von Männchen und Weibchen, das minutenlang dauern kann. "Die beiden Vögel stehen dabei aufgerichtet Brust an Brust, die Hälse sind nach oben gerichtet und mit den Schnäbeln werden fechtende Bewegungen ausgeführt. Dabei lassen die beiden Vögel laute Rufe hören
." Quelle

 

 

 

 

 

 

 

Trottellumme
Uria aalge
Ordnung: Regenpfeiferartige

Die Trottellumme ist "der" Vogel Helgolands. Charakteristisch für den zu den Alken gehörenden Vogel, ist der "Lummensprung". Das drei Wochen alte, noch nicht flügge gewordene Junge springt unbeschadet von der Klippe, um den Altvögeln schwimmend aufs Meer zu folgen. Allerdings müssen Vogelkundler einigen Jungen helfen, deren Sprung hinter der künstliche Uferschutzmauer endete.

 

 

Dreizehenmöwe
Rissa tridactyla LINNAEUS, 1758
Ordnung: Regenpfeiferartige

Am auffälligsten ist der durchdringende Ruf der Möwe: "Kiti-uääh". Wie auch die vorig gennantenn Vögel erbeutet die Dreizehenmöwe Fische durch Stoßtauchen auf dem offenen Meer. dabei legt sie bis zu 100km zwischen Brut- und Futterplatz zurück.

 

 

Wasserwachtel
Coturnix mergus LINNAEUS, 1758
Ordnung: Hühnervögel

Die Wasserwachtel ist ein kaum beobachteter, sehr seltener und scheuer Vogel. Er ist schwer in die Taxonomie einzuordnen und wurde ursprünglich zu den Entenvögel gezählt. Denn im Gegensatz zu allen anderen Wachtelarten hält sich dieser Vogel (vor allem in den Sommermonaten) am Wasser auf, manchmal kann er sogar beim Schwimmen und Tauchen beobachtet werden, deswegen auch die im Laufe der Evolution gebildeten Ruderfüße. Wie dieser Vogel sich fortpflanzt, wurde noch nie beobachtet und über die Jungenaufzucht kann auch noch keine Aussage gemacht werden. Erstaunlich ist die Singbegabung dieses Vogels, wie sie nur Singvögel besitzen. Allerdings hat die Wachtel kein eigenes Liedgut, sondern ahmt erstaunlich gut die Lieder und Laute anderer Vogelarten nach. Beobachtungen, die gemacht wurden, werden gerne angenommen, um endlich mehr über diesen Vogel und sein Verhalten zu erfahren.


 

 


Heringsmöwe
Larus fuscus LINNAEUS, 1758
Ordnung: Regenpfeiferartige








 

 

Rotschenkel, Tringa totanus
Ordnung: Regenpfeiferartige

Der Schnepfenvogel ist ein typischer Wattvogel, bei Ebbe sucht er nach Würmern und Schnecken. Sein flötendes „tjüt“klingt sehr melancholisch. Sowohl seine roten Beine, als auch der weiße Flügelrand im Flug sind sehr auffällig.



 

 

Austernfischer, Haematopus ostralegus
Ordnung: Regenpfeiferartige

Das Faröer Wappentier ist ebenfalls ein Wattvogel. Auf Helgoland sind die Vögel allerdings sehr gerissen, sie beschränken ihre Nahrungssuche nicht nur auf Watt und Strand, sondern haben auch den Campingplatz für sich erobert. Falls die Gäste nicht freiwillig mit Speiseresten rausrücken, wird auch gerne mal unerwünscht zugegriffen.